Kostenmanagement und Performance Management 2026
Veröffentlicht: 7. Januar 2026
Aufbauend auf den Entwicklungen des vergangenen Jahres richtet sich der Fokus 2026 darauf, Steuerungsmodelle zu modernisieren und das Controlling konsequent zukunftsfähig auszurichten.
Warum moderne Controlling-Organisationen jetzt ihre Steuerungslogik neu ausrichten müssen
Unternehmen sehen sich 2026 mit einer Kombination aus Kostenvolatilität, Marktunsicherheiten und zunehmendem Transformationsdruck konfrontiert. Für Controller entsteht daraus ein doppelter Auftrag: Stabilisierung der Gegenwart und Gestaltung der Zukunft. Kostenmanagement und Performance Management verschmelzen damit zunehmend zu einem integrierten Steuerungsansatz, der operative Effizienz und strategische Resilienz gleichermaßen im Blick hat.
Die Kernherausforderungen 2026
- Steigende Kosten und volatile Märkte
erfordern ein konsequent professionelles Kostenmanagement - Traditionelle Budgetierung und statische Steuerungslogiken
werden realitätsfern - Datenflut und steigende Komplexität
erhöhen den Bedarf an belastbaren, einheitlichen Datenquellen - ESG-Anforderungen
erweitern den Verantwortungsbereich des Controllings - Digitalisierung & Automatisierung
verändern Rollenbilder und Erwartungen an Controller
Drei Säulen eines modernen Kostenmanagements
- Kostenniveau-Management:
Fokus auf strukturierte Analysen, Benchmarks und Frühwarnindikatoren statt pauschaler Einsparungsprogramme - Kostenstruktur-Management:
ZBB, Prozesskostenrechnung und gezielte Automatisierung sorgen für Effizienz und Transparenz - Kostenverlaufs-Management:
Szenarioplanung und flexible Kostenkomponenten steigern Reaktionsfähigkeit und Resilienz
Performance Management wird dynamisch
Unternehmen setzen zunehmend auf:
- rollierende Forecasts,
- agile Zielsysteme (OKRs),
- konzentrierte KPI-Sets statt überladener Kennzahlensysteme,
- Predictive Analytics für zukunftsgerichtetes Entscheiden.
Controller werden zu Datenanalysten und strategischen Business Partnern.
Technologie als Erfolgsfaktor
Ein modernes Controlling benötigt:
- eine Single Source of Truth,
- automatisierte Routineprozesse,
- Self-Service-Analysen für Fachbereiche,
- Echtzeitfähigkeit in Planung und Reporting.
Ohne ein entsprechendes CPM-System lässt sich der beschriebene Transformationsprozess kaum umsetzen.
Schlussfolgerung
Wer 2026 erfolgreich steuern will, benötigt:
- ein strategisches Verständnis von Kosten,
- ein dynamisches Steuerungsmodell,
- datengetriebene Entscheidungslogik
- und eine Technologie, die Controller befähigt statt bremst.
Ob Kostenmanagement, rollierende Forecasts oder Szenarioplanung – wirkungsvoll wird all das erst, wenn die zugrunde liegenden Daten konsistent, aktuell und jederzeit analysierbar sind. Genau hier setzt der Corporate Planner an: als integrierte Controlling-Plattform, die Komplexität beherrschbar macht und moderne Steuerungsmodelle praktisch umsetzbar macht.
Für alle, die den nächsten Schritt im Controlling gehen wollen: